Keywork4 steht für ein gemeinsames Basiskonzept, das sich im Zuge eines langjährigen, transdisziplinären Entwicklungsprozesses herauskristallisiert hat. Es ist durch 4 Faktoren gekennzeichnet:

Faktor 1

steht für Innovation. Im Keywork geht es um Entwicklung und um Weiterentwicklung. Keywork heißt: neue Verantwortungsrollen entwickeln, eigene Projekte planen und realisieren, aber auch: für Modelltransfer sorgen.

Faktor 2

steht für Demokratie und Partizipation. Hier geht es um Zusammenarbeit von Anfang an und um Augenhöhe, um einen zukunftsfähigen, neuen Profi-Laien-Mix. Keyworker und hauptamtliche Kräfte bringen unterschiedliche, aber gleichwertige Kompetenzen und Erfahrungen in die Zusammenarbeit mit ein. Keywork steht für interdisziplinäres Miteinander, für die Suche nach neuen Kooperationsformen und ganz besonders für die Gewinnung und Beteiligung neuer Milieus.

Faktor 3

steht für neue Lernformen, Wissenstransfer und Vernetzung von Ideen. Für das gemeinsame Lernen werden so genannte Lernplattformen eingerichtet. Menschen, die an gleichen Themen arbeiten, kommen zusammen und bringen ihre Fragen und Erfahrungen mit ein. Alle sind Lernende und Lehrende.

Faktor 4

steht für die Entdeckung und Schaffung neuer Entwicklungs- und Gestaltungsräume, für Experimente in ungewöhnlichen (Denk-)Räumen sowie die Suche nach attraktiven Lernorten. Keywork entdeckt Brachland in der Stadt und im Quartier. Warum soll man nicht auf Plätzen und Schulhöfen, in Museen, Wartezimmern, Theatern, Ateliers und virtuellen Räumen forschen und Keywork-Projekte planen und realisieren?