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Stadt leben

Von Karin Nell

Gebäude, Straßen, Brücken, Hinterhöfe, Plätze und Verkehrsinseln bilden die Hardware einer Stadt. Ständig wird sie erneuert. Laufend werden alte Gebäude abgerissen und neue errichtet. Hier werden Läden geschlossen, dort eröffnet. Wo sich bis vor kurzem noch der unansehnliche, aber von vielen heiß geliebte alte Güterbahnhof befand, stehen inzwischen luxuriöse Wohntürme. Wo einst Güterzüge rangierten, toben sich heute Hunde auf Rasenflächen aus.

Wie aber wäre unser Stadtteil ohne Software?  Langweilig! Tot! Es sind die Bewohnerinnen und Bewohner, die unser Quartier mit Leben erfüllen. Sie wohnen und arbeiten hier. Sie gehen hier zur Schule, kaufen ein, betreiben Kneipen, Restaurants und Läden. Sie feiern Feste, machen Kunst, geben Stadtteilmagazine heraus und engagieren sich für ihre Nachbarschaft.

Wer macht Pempelfort?

In der zweiten Ausgabe von  aTchWErk schauen wir genauer hin: Wir stellen Initiativen, Arbeitsgemeinschaften und Vereine vor, die dazu beitragen, dass es in unserem Quartier lebendig, interessant, aufregend, gerecht, klimafreundlich und friedlich zugeht. Wir haben überraschend viele Akteurinnen und Akteure gefunden. Mehr als ein erster Aufschlag ist nicht drin. Fortsetzung folgt! Versprochen!

Kontakt zur Redaktion: Claudia Sander | sander@keywork.info

 

Fahrradweg verbindet
Interview von Marion Kornau im Fahrradgeschäft Bicycle Doctor

Wie sind Ihre Erfahrungen als einer der Geschäftsführer dieses Ladengeschäfts?
Die Situation für Fahrradfahrer in Pempelfort ist katastrophal.

Woher kommen Sie und was soll Ihrer Meinung nach noch geschehen, damit Fahrradfahrer gern durch Pempelfort fahren?
Ich bin Pempelforter. Seit 20 Jahre lebe ich hier. Wie auf der Prinz-Georg-Straße, so könnte man die Straßen viel besser gestalten.

Könnten Sie noch weitere wünschenswerte Hinweise geben?
Auch die Kölner Straße ist ein fahrradfreundliches Pflaster. Also, es geht doch.

Kennen sie noch weitere Kunden, die in Pempelfort wohnen?
Ich habe alle Altersstufen und genügend Kundschaft. Das reicht. Wir werden wohl so in dieser Größe mit dem Umfang von Kunden bleiben. Keine weiteren Experimente.

Wie lange haben Sie Anlaufzeit gebraucht, um mit dem Fahrradgeschäft rote Zahlen zu schreiben?
Na ja, eineinhalb Jahre.

Sind Sie Mitglied eines Fahrradvereins, -clubs, einer Gemeinschaft und wenn ja, wer fährt da mit und was macht dieser Verein?
Nein. Ich bin nur in der Mechanikerinnung.

Vielen Dank und viel Erfolg weiterhin.